Wackler bei Logitech MX 500 reparieren
Donnerstag, 2. September 2010
Bei mir waren es gleich zwei Logitechmäuse, eine davon eine MX 500, die (durchaus lange) nach ihrer Garantiezeit den gleichen Fehler hatten: Immer wieder hakten sie, gingen aus, rüttelte man ein bisschen am Kabel bzw drückte dieses rein funktionierten sie wieder - noch nutzbar, aber nicht mehr geeignet für Spiele. Ein Wackler, wohl ausgelöst durch einen Kabelbruch.
Das ist reparierbar, und es ist gar nicht so schwer. Zwar gibt es keine passenden Ersatzteile im Handel, also kein Maus-USB-Kabel zum Wechseln, aber man kann das kaputte nehmen und kürzen.
Anleitung
Was man braucht: Schraubenzieher, Lötkolben, Isolierband.
Man entfernt die Etiketten unten an der Maus, schraubt das Gehäuse auf, und sieht dann eigentlich schon alles vor sich. Das eingehende Mauskabel ist nur aufgesteckt. Es wird am oberen Ende der Maus ziemlich gebogen, bei mir war auch dort der Fehler. Die Platine über dem Kabel kann abgeschraubt, dann das Kabel entfernt werden. Die Stelle, an der das Kabel gebogen ist, großzügig abschneiden. Im Kabel innen sind 5 (sehr) kleine Kabel. Man entfernt jeweils ein Stück der Isolierungen (im Zweifel mit einem Messer, was Geschick erfordert) und lötet das ganze zusammen. Die Kabel wieder isolieren und nochmal alle zusammen mit dem Isolierband fixieren. Mir wurde gesagt, dass man dafür eigentlich einen Schrumpfschlauch nimmt, aber den hatte ich nicht da.
Nun nur noch wieder zusammenbauen. Etwas knifflig ist dabei das Mausrad, aber wenn man einmal verstanden hat, dass man es einfach aufsteckt und mit dem einen Draht in der Position hält, während der andere nur für das Mausradrattern zuständig (ich habe ihn bei der Gelegenheit gleich weggelassen) und da sonst kein Anschluss ist, ist auch das gut machbar.
Klappte bei mir im ersten Versuch und die Maus hat nun wieder einige Spielstunden hinter sich ohne weitere Ausfälle, dabei hatte ich vorher noch nie gelötet - davor hatte ich immer scheu, es nie richtig erklärt bekommen, doch eigentlich ist das ziemlich einfach. Ich habe leider keine Kamera da gehabt, ich hoffe, die verlinkten Bilder und das Video helfen gut genug.
Google Chart Wizard
Montag, 30. August 2010
Für Google Chart gab es eine ganze Weile keine offiziellen grafische Oberfläche, allerdings inoffizielle, die auch eine große Hilfe waren. Nun - er ist zumindest noch als neu markiert - hat Google selbst einen "Wizard" herausgebracht, der die Diagrammerstellung sehr vereinfacht und sich nochmal angenehmer anfühlt, da er grafischer aufbereitet ist und direkt Beispiele anbietet.
Ich finde die ganze Charts-Api immer noch großartig, und mit den Oberflächen ist sie für jeden einfach nutzbar.
Wuerfelwettbewerb
Mittwoch, 25. August 2010
Beim Linux-Magazin läuft derzeit ein Programmierwettbewerb. Aufgabe ist es, einen Client für ein Würfelspiel zu schreiben, aber das wurde anderswo schon ausgiebig beschrieben. Ich will eigentlich nur nochmal darauf hinweisen und ankündigen, dass mein Client gerade auf dem Wettbewerbsserver läuft. Gut möglich, dass ich den am Ende auch einsende.
Das Problem selbst ist zwar simpel und daher könnte das auch der Client sein, aber man kann auch genug drumrum bauen, sodass es interessant wird. Später mehr dazu.
Lucid und Alsa: Sound nur mit Root
Samstag, 21. August 2010
Nach der Minimalinstallation von Lucid musste ich feststellen, dass die Soundwiedergabe nicht funktionierte. Glücklicherweise bemerkte ich schnell, dass es mit Rootrechten ging - dem Nutzer fehlten also entweder Rechte oder er nutzte eine andere Konfiguration. Ersteres war der Fall: Mein Nutzer war nicht in der Gruppe audio eingetragen. Das schnell nachgeholt und ein
sudo chmod g+r /dev/snd/*
abgesetzt und es ging wieder.
Yahoo-Rückzug - izulu?
Donnerstag, 19. August 2010
Yahoo schließt einige seiner Dienste und prüft auch, welche "Geo"- und "Local"-APIs wie bestehen bleiben. Würde mich nicht weiter interessieren, doch leider nutzt izulu Yahoos Wetter-API, um festzustellen, ob am Standort gerade Tag oder Nacht ist. Ich kann jetzt nur hoffen, dass die Wetter-API unangetastet bleibt...
Kommentarformular mit Serendipity-Nutzerdaten füllen
Sonntag, 15. August 2010
Will man keine Cookies nutzen hilft die Erinnerungsfunktion des Kommentarformulars nicht viel, da diese die Daten in einem solchen speichert. Stattdessen könnte man das Formular bei eingeloggten Nutzern auch mit den Daten füllen, die Serendipity über den Nutzer hat - also mit dem öffentlichen Autorennamen und der Emailadresse. Dieser kleine Patch bewerkstelligt genau das.
Google Street View
Donnerstag, 12. August 2010
Mein Ein Kommentar zur hysterischen Debatte um Street View:
Aber warum wurde nicht schon generell das Betreten von Nicht-Hauptverkehrsstraßen für alle, die keine schriftliche Erlaubnis von Anwohnern haben, verboten? Es gibt viele Gründe, warum das Betreten von Straßen durch Nicht-Anlieger gefährlich ist:
– Man kann beim Durchlaufen oder –fahren Informationen über künftige Einbruchsziele sammeln
– Man sieht Menschen, die sich auf der Straße aufhalten oder dort Autos parken – und das sogar in ECHTZEIT!
– Man kann sich in ungeschützte und schlechtgeschützte WLAN-Netz einHACKEN!
– Man kann Werbung in Briefkästen werfen, durch die man womöglich noch diese datenschutzrechtlich sehr bedenkliche Aktion finanzieren will
– Die vielen bösen Petoviehls können auf Spielplätze, in ungeschützte Einfahrten oder auf Garagenvorplätze schauen und sehen da spielende Kinder, die mit SICHERHEIT ihre nächsten Ziele sein werden
– Niemand hat die Möglichkeit sich vor diesen böswilligen Passanten zu schützen! Ihre Rundgänge und –fahrten sind nicht vorangekündigt, auf Bitten bestimmte Straßen zu meiden reagieren sie nicht und gesammelte Informationen, Erinnerungen und Eindrücken bewahren sie mitunter ewig auf.
Triffts meiner Meinung nach auf den Punkt.
"Direct3D 10"-Renderer für DeusEx
Montag, 9. August 2010
Alternativ zu utglr, dem verbesserten OpenGL- oder "Direct3D 9"-Renderer für die Unrealengine und damit für Deus Ex, gibt es auch einen Direct3D 10-Renderer. Selbsterklärtes Ziel ist dabei aber nicht der Fokus auf aufwendige Effekte, sondern auf eine konsistente, gute und wartbare Grafik auch auf modernen Systemen. Ist natürlich nicht für Windows XP, sondern für Vista und 7 gedacht und damit für mich derzeit nicht testbar (via).
Verbreitung von Blogsoftware und Serendipity
Freitag, 6. August 2010
Angesichts der Diskussion über die Zukunft von Serendipity wollte ich ganz grob wissen: Wo steht Serendipity überhaupt? Wie verbreitet ist die Software? Also habe ich mir angeschaut, wie verbreitet welche Blogsoftware ist, anhand folgender Daten:
- Den Downloadzahlen des letzten Release verschiedener Blogengines, die mir einfielen (contao) oder die im Smashing Magazine standen (und von denen Downloadzahlen zu finden waren, also außer Wordpress: die auf SourceForge hausen).
- Welche Software von den Blogs in den deutschen Blogcharts genutzt wird. Das hat bestimmt schonmal jemand gemacht, gefunden habe ich es für die aktuelle Liste nicht.
Downloadzahlen des letzten Release
- Wordpress 3.0: 11,688,427
- b2evolution 3.3.3: 29,314
- Nucleus 3.5.1: 13,797
- contao 2.9.0: 11,241
- Serendipity 1.5.2: 10,167
Die Grafik mit Wordpress ist natürlich witzlos:
Daher hier nochmal der Rest des Kuchens:
Verteilung Top 100 (In der Reihenfolge des Auftretens ab Platz 1)
- Wordpress: 81
- Eigenbau: 2
- Typepad: 3
- Movable Type: 2
- Blogsmith: 1
- CommunityServer 2008: 1
- Blogspot: 2
- Unbekannt: 1
- Scienceblogs: 1
- eZ publish: 1
- Django: 1
- Serendipity: 2
- blog.de: 1
- ExpressionEngine: 1
Laut Blogcharts bekanntester Serendipity-Blog: Die wunderbare Welt von Isotopp
Fazit
Man sieht, wie riesig und weitverbreitet Wordpress ist. (Dazu habe ich gesehen, dass als Faustregel gilt: Sympathische Menschen weisen offen auf ihre Blogsoftware hin). Serendipity hingegen ist einer der kleinen Konkurrenten, und von denen mitnichten der größte. Nun kann man natürlich fragen, ob die Verbreitung so wichtig ist - offensichtlich gibt es eine Nische neben Wordpress, zehntausend oder gar dreißigtausend Downloads sind ja nicht schlecht und an sich nicht wenig.
Stabil in einer Nische eingerichtet würde ich eine Software bezeichnen, die aufgrund ihrer Beliebtheit weiterentwickelt werden würde, selbst wenn der derzeitige Hauptentwickler ausfällt.
Die nächste Frage wäre also: Wodurch unterscheidet sich Serendipity so von anderer Blogsoftware, dass es sich eine eigene stabile Nische sichern könnte - bzw. hat es die?
Alien Swarm
Mittwoch, 4. August 2010
Alien Swarm ist ein recht netter Top-Down-Shooter, der kostenlos auf Steam erhältlich ist. Was man an dem Spiel gut sehen kann: Wie Achievements Spieler motivieren können. Davon hat das Spiel einige, keines ist unerreichbar, und vor allem die Speedruns werden so gefördert. Bietet sich bei dem Spiel aber auch wirklich an und sieht ganz gut aus:
Klar, dass bei einem solchen Spiel dann auch der Editor genutzt wird.
Starcraft 2 mit Wine
Freitag, 30. Juli 2010
Ich habe es nicht selbst getestet, aber angesichts dieser Meldung von Codeweavers und diesem Eintrag in der AppDB ist wirklich davon auszugehen, dass Starcraft 2 unter Linux laufen sollte.
Atemberaubend, wie weit das Wine-Projekt inzwischen gekommen ist - aktuelle Spiele brauchte man früher nichtmal versuchen zu starten, das ging eigentlich nie.
Starcraft 2
Donnerstag, 29. Juli 2010
Laut GamersGlobal ist das Spiel wohl tatsächlich gut geworden. Na immerhin.
Juggermeisterschaft in Darmstadt
Sonntag, 25. Juli 2010
Gestern hat in Darmstadt auf der Lichtwiese die 2. Hessische Juggermeisterschaft stattgefunden. Bei für solch ein Turnier hervorragendem Wetter kämpften 8 Mannschaften aus ganz Deutschland um den Titel.
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| Rigor Mortis im Spiel gegen S.P.A.T. |
Rigor Mortis aus Berlin gewann das Turnier unangefochten und nahm den Wanderpokal mit nach Hause. Die Darmstädter Mannschaften belegten den zweiten und dritten Platz der umgedrehten Tabelle - also Platz 6 und 7. Wobei S.P.A.T. den Pink Mob zweimal besiegte, nur durch das in dieser Hinsicht ungewöhnliche verwendete Platzierungssystem JugRank reichte der knappe zweite Sieg im Entscheidungsspiel nicht, um den 7. Platz zu erobern.
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| Pink Mob gegen J-Team |
Die Ergebnisse im Überblick:
- Rigor Mortis (Berlin)
- Swimming Pool (Hobbiz aus Heidelberg, Waidhaus)
- J-Team (Lippstadt)
- Zonenkinder (Jena)
- Tollwut (Oldenburg)
- Pink Pain (Darmstadt, Ligamannschaft)
- Pink Mob (Darmstadt, Saarbrücken)
- S.P.A.T. (Villingen, Freiburg)
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| Der Austragungsort an der Lichtwiese |
Besonders schön war, dass das Turnier wie erwartet friedlich und freundlich verlief. Es gab keine größeren Streitereien, die Verletzungen hielten sich auch in Grenzen (ich weiß von einem verletzten Fuß). Da die Mannschaften immer bei den Spielen, bei denen sie selbst nicht spielten, die Schiedsrichter stellten, ist dieser positive Verlauf in besonderen Maße den teilnehmenden Mannschaften zu verdanken - mehr noch, als wenn sie "nur" selbst gespielt hätten.
Das Turnier war auch für mich ein äußerst spaßiges: ich habe bei Pink Pain mitgespielt und war sowohl mit der Mannschaftsleistung als auch mit meiner eigenen total zufrieden. Nur das Massenjuggern am Ende war einfach zu anstrengend. Vielleicht ist nächstes Jahr auch eine bessere Platzierung möglich - wobei jetzt schon bei der relativen Spielstärke, die JugRank ausrechnet, meine Mannschaft sehr nah bei den anderen Ligamannschaften lag, worauf man stolz sein kann.
E-Postbrief
Freitag, 23. Juli 2010
Hervorragender Artikel samt Interview mit Udo Vetter zum Thema E-Postbrief.
Nur: Aufregen braucht man sich darüber nicht. Ich wette, dass der Dienst ganz einfach nicht genutzt werden wird. Und De-Mail wird es kaum anders gehen. Immerhin ist das im Grunde nichts anderes als kostenpflichtige E-Mail aufgehübscht mit ein bisschen drumrum, verknotet jeweils mit den Fantasien eines Überwachungsstaates beziehungsweise denen eines Monopolisten.
Das wird nicht angenommen werden, dem wird mit der gleichen berechtigten Abneigung begegnet, an der auch Wahlcomputer gescheitert sind oder die elektronische Gesundheitskarte.
Moralische Grundlagen von Konservativen und Liberalen
Montag, 19. Juli 2010
Ein Ted-Talk von Jonathan Haidt:
Keine weltbewegende neue Information und auch mit der Folgerung muss man nicht übereinstimmen, aber es ist eine gute Präsentation und macht den Unterschied deutlich. Dank an Timo, für den Hinweis.
Nett in dem Zusammenhang ist YourMorals.org. Auf der Seite kann man verschiedene Tests machen, sich unter anderem nach dem Schema der oben verlinkten Präsentation als liberal oder konservativ einordnen oder Dilemmafragen entscheiden. Mein Ergebnis bei ersterem war kaum überraschend ;)




